Vorlesewettbewerb 2020

Am 09. Dezember 2020 fand der diesjährige Vorlesewettbewerb unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln aufgrund der COVID-19-Pandemie statt. So traten jeweils Kinder aus den Klassen 3a, 4a und 4b im großen Musikraum an, um ihre Künste im Vorlesen zu zeigen. Sie waren die Sieger aus klasseninternen Vorlesewettbewerben.

Nach einer kurzen Buchpräsentation lasen die Schülerinnen und Schüler zunächst eine vorbereitete Textpassage aus aktuellen Lieblingskinderbüchern vor. Eine neunköpfige Jury, bestehend aus den jeweiligen Klassensprechern, Frau Berg als Leiterin der Schulbücherei, Frau Witthöft als Vertreterin des Schulfördervereins sowie Frau Jansen als Lehrkraft mit Vorsitz des Entscheidungsgremiums, hörte dabei genau zu und machte sich Notizen zur Bewertung. Bewertungsgrundlage für die Lesevorträge waren beispielsweise Lesefluss und Betonung des Gelesenen. Die anfängliche Vorstellung des Buches wurde nicht bewertet.

In der zweiten Vorleserunde erhöhte sich das Anforderungsniveau: Es galt nun, einen völlig unbekannten altersgerechten Text aus einem Kinderbuch vorzulesen. Diesen erhielten die Wettbewerbskandidaten erst kurz vor ihrem „Auftritt“. Die Ohren der Jury wurden erneut stark gefordert, um die Bewertungsgrundlage auch für die zweite Wettbewerbsrunde anzuwenden.

Nach zwei Schulstunden war dieser anstrengende und aufregende Vorlesetag für die Vorleserinnen und Vorleser geschafft. Im Anschluss ermittelte die Jury in einer langen Besprechung die Sieger, was angesichts der tollen Leseleistungen sehr schwierig war. Bei der Siegerehrung am Folgetag wurden die Gewinner auf dem Schulhof bekanntgegeben:

Den diesjährigen Vorlesewettbewerb gewannen Janne (Klasse 3a), Luca (Klasse 4a) und Marlene (Klasse 4b). Sie können sich über einen Büchergutschein freuen und damit für „Lesenachschub“ sorgen. Aber auch die weiteren Vorleserinnen und Vorleser, Carolin und Jonas aus der 3a,  Julia und Noah aus der 4a, Lina und Emil aus der 4b erhielten, einen Preis und können stolz sein, ihre Klassen vertreten zu haben. Wir gratulieren allen ganz herzlich!

Vielen Dank an alle Helferinnen und an den Schulförderverein, der die Gewinne bereitstellte!

L. Wagenhäuser

Foto: L. Wagenhäuser

Foto: T. Quack

Waldschulkinder sorgen für Blickfang

In diesem Jahr sind viele schöne Unternehmungen - wie beispielsweise der Laternenumzug der Feuerwehr oder der Nikolausmarkt in Ehlershausen - für Kinder und deren Familien ausgefallen, weil man sich nicht versammeln durfte! Deshalb hat sich die Ramlinger Dorfgemeinschaft überlegt, wie man das Gemeinschaftsgefühl der Kinder stattdessen ansprechen und gleichzeitig allen Einwohnern von Ramlingen-Ehlershausen eine Freude bereiten könnte.

Das Ergebnis dieser Überlegungen für unsere Waldschüler war: eine Geldspende von 150 €, um Bastelmaterial für Tannenbaumschmuck zu besorgen. Da wollten wir natürlich sofort dabei sein! Von der ersten bis zur vierten Klasse bastelten alle fleißig, um rechtzeitig zum Adventsstart lauter bunte Anhänger für die Tanne liefern zu können. Das machte den Kindern großen Spaß und bringt jetzt farbenfrohe Weihnachtsstimmung mitten in Ramlingen an der Kapelle.

Danke an die Ramlinger Dorfgemeinschaft für diese schöne Idee.

 

J. Holländer

Foto: J. Holländer

„Erleuchtung“ im Werkunterricht

Die Klassen 4a und 4b haben in der Vorweihnachtszeit Traumzimmer im Schuhkarton gestaltet. Im Anschluss daran wurden die Zimmer beleuchtet und in einem abgedunkelten Raum mit großem Stolz ausgestellt. Fast alle Schulklassen staunten und würdigten die Kunstwerke mit großem Interesse. Nun können die Viertklässler ihre Beleuchtungserfahrung unmittelbar für das Thema „Elektrizität“ im kommenden Schulhalbjahr in Sachunterricht einbringen.

T. Quack

Fotos: M: Romboy-Päschke

Präventionspuppenbühne der          Polizei Hannover zu Gast

Am Freitag, den 06.11.2020 hatte die Waldschule Besuch von der Präventionspuppenbühne der Polizei Hannover. Mit Hilfe des Smartboard´s und zwei Handpuppen haben Frau Werner und Frau Steffan vom Dezernat 11 mit den Klassen 2-4 die Themen Mobbing, Gewalt und Gefühle bearbeitet und mit ihnen gemeinsam Lösungsstrategien überlegt.

 

 

Begonnen hat die Klasse 3a in der ersten Stunde mit dem Stück „Schau genau“. Zu Beginn wurden Melden, Zuhören und das Leisezeichen besprochen. Dann ging es auch schon mit Puppe Willy los, der den Schülern Fotos von tollen Ausflügen zeigte. Doch plötzlich kann man auf einem Foto im Hintergrund einen Streit entdecken. Die Schüler sammeln verschiedene Formen von Gewalt (Boxen, Treten, Beleidigen…) und stellen dabei fest, dass es unterschiedliche Formen der Gewalt gibt. Es wird gemeinsam überlegt wie sich der andere wohl fühlen mag (traurig, verletzt…). Im Anschluss übt die Klasse das Stopp Zeichen, welches für keinen der Schüler Neuland war. Dann gab es das Zauberspiegelspiel. Eine Gruppe Kinder hat eine Geste vorgemacht (Freude,Wut,Boxen), die andere Gruppe hat es nachgemacht. Zum Abschluss wird noch überlegt, was man machen kann, wenn der andere nicht aufhört?! Dazu hat die Klasse 3a viele Ideen, wie zum Beispiel: Nicht mit Gewalt auf Gewalt reagieren, zu einem Erwachsenen gehen, Hilfe holen, der Lehrerin Bescheid sagen….

 

 

 

In der zweiten Stunde ist die Klasse 4a an der Reihe mit dem Stück „#Tu was“. Bei diesem Stück muss Willy Hausaufgaben machen zum Thema Mobbing/Cybermobbing und bittet die Klasse um Unterstützung. Erstmal wird gemeinsam geklärt was Mobbing überhaupt bedeutet. Die Klasse ist sich schnell einig, dass schlechte Worte und hinterm Rücken reden dazu gehört. Cybermobbing ist ähnlich, nur das es da im Internet mit z.B. Fotos und so geschieht. Die erste Hausaufgabe ist, Dinge richtig zuzuordnen (Mobbing/Cybermobbing). Bei der zweiten Hausaufgabe bekommt Willy Geschichten, bei denen er sich entscheiden muss, ob es sich um Mobbing, Cybermobbing oder kein Mobbing handelt. Ähnlich wie bei 1,2,oder 3 (ob ihr wirklich richtig steht….) müssen sich die Kinder zuordnen. Bei der Geschichte von dem Jungen der aufgrund seiner neuen Brille gehänselt wird sind sich schnell alle einig, dass es sich um Mobbing handelt und echt gemein ist, weil man ja gar nichts dafür kann. Es wird geklärt, wo man sich zum Beispiel auch im Internet Hilfe holen kann. Am Ende kommt noch die zweite Puppe namens Vivi ins Spiel. Diese besitzt ein Tablet und wird über WhatsApp in die Gruppe „Carsten ist doof“ eingeladen. Sowohl Willy, Vivi und auch die Klasse 4a merken schnell, dass es sich irgendwie nicht richtig anfühlt und ganz schön gemein für Carsten sein muss, wenn er davon erfährt. Fazit: Man muss nicht alles machen was andere sagen!

 

 

In der dritten Stunde ist die Klasse 2a mit dem Stück „Sterne der Zivilcourage“ an der Reihe. Dabei geht es vor allem darum, Mut zu haben und sich für andere einzusetzen. Puppe Vivi erzählt von ihrer besten Freundin Malaika. Die beiden gehen jeden Tag zusammen zur Schule. Aber einmal hat Vivi verschlafen und kam erst später. Dabei hat sie von weitem gesehen, wie Malaika von einem Jungen mit der Faust bedroht wurde. Vivi hat sofort geholfen indem sie laut Stopp gerufen hat. Danach ist sie zur Lehrerin gegangen und im Anschluss zur Polizei. Das auch die Schüler der 2a diesen Mut haben, wollen sie in drei Prüfungen beweisen. Unter jedem Stuhl liegt ein Bild, dass sie jeweils den Überbegriffen Freundschaft, Mut, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und Mitgefühl zuordnen sollen (siehe Bilder). Diese Aufgabe meistern sie mit Bravur. In der zweiten Prüfung wird das Stoppzeichen geübt. Die Kinder wissen genau, wenn man geärgert wird/sich bedroht fühlt muss man laut Stopp rufen! In der dritten Prüfung geht es um die Hilfe die man holen kann. Sei es in der Schule von der Lehrerin oder in der Stadt in einem Laden. Man kann überall um Hilfe bitten! Nach drei erfolgreichen Übungen bekommen alle Zweitklässler den Stern der Zivilcourage überreicht in den sie nur noch ihren eigenen Namen eintragen müssen. Zum Abschluss geht es noch um eine korrekte Personenbeschreibung. Wenn man bei der Polizei eine Aussage macht, dann ist man ein Zeuge. Ein Schüler der Klasse hat noch den Mega Geheimtipp für Vivi und Malaika. Denn wenn man auf dem Dorf wohnt (wie zum Beispiel in Ehlershausen), wo es nur eine Schule gibt, dann müssen die beiden den Täter ja kennen

 

 

In der vierten Stunde befasst sich die Klasse 4b ebenfalls bei dem Stück „#Tu was“ mit den Themen Mobbing und Cybermobbing. Dort wird besprochen, dass Cybermobbing etwas sein kann, dass rund um die Uhr ohne Pause geschieht – das Internet schläft nie! Auch die Klasse 4b hilft Willy wieder gerne bei seinen Hausaufgaben und ordnet sich den entsprechenden Feldern (Mobbing/Cybermobbing/kein Mobbing) zu. Das es sich, weil jemand mal nicht mit einem spielen möchte, nicht um Mobbing handelt, sind sich fast alle einig. Etwas kniffliger dagegen ist die dritte und letzte Aufgabe. Dort wird ein Junge geärgert, der sich nach dem Achterbahn fahren übergeben musste. Es werden nicht nur in der Schule Sprüche und Würgegeräusche gemacht, es werden auch Fotos von Achterbahnen und Angsthasen ins Internet gestellt. Somit können sich einige Viertklässler nicht so richtig entscheiden und stehen zu recht mit einem Bein auf Mobbing und mit dem anderen auf Cybermobbing. Aber alle sind sich einig: „Das ist echt fies!“  Außerdem ist sich ein Schüler ganz sicher: „Petzen“ ist erst dann, wenn man was sagt was einen eigentlich gar nichts angeht!“

 

 

Denn auch wie bereits zuvor Klasse 3a und 4a, bekommen die Schüler von den Polizistinnen einen Petzzettel ausgehändigt. Auf dem wird ganz klar erklärt wann etwas Petzen ist und wann nicht. Klasse 3 und 4 hat außerdem zur Nachbereitung und Vertiefung noch ein Hallo Heft der Polizei mit nach Hause bekommen.

Für die spätere Orientierung und Hilfe bekamen alle Schüler am Ende ihrer Stücke einen Notfallplan ausgehändigt, auf dem sie Notfallnummern wie z.B. Polizei und Feuerwehr finden können.

 

Es war einer schöner Tag und wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Besuch der Polizei

S. Luschei

Känguru-Wettbewerb 2020

Auch in diesem Jahr haben die Kinder der 3. und 4. Klassen am alljährlichen Känguru-Wettbewerb der Mathematik teilgenommen.

 

Wir präsentieren unsere Gewinner:

 

Jahrgang 3:

 

1. Platz: Jari Brandt (3a)

2. Platz: Noah Mohamed (3a)

3. Platz: Emil Mohs (3b)

 

Klasse 4a:

 

1. Platz: Sean Luttmann

2. Platz: Mara Wehebrink

3. Platz: Liam Hartmann

 

Weitester Kängurusprung: Emily Scherbinsky (3a)

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

 

Wir danken dem Förderverein ganz herzlich für die Übernahme der Kosten und freuen uns schon auf die Teilnahme im nächsten Jahr!

D. Wendt

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Waldschule Ramlingen-Ehlershausen